Einbettung in die Umgebung

Der Wert der landschaftlichen Umgebung des Grundstücks ist uns nicht nur bewusst, sondern für unsere Bauplanungen von zentraler Bedeutung. Daher wurde ein Landschaftsplanungsbüro beauftragt, das an einem geschichtsträchtigen Ort mit langer Gartentradition beheimatet ist: die Königliche Gartenakademie in Berlin. „Landschaftsplanung hat grundsätzlich die Aufgabe, den Genius Loci oder auch die besondere Aura eines Ortes mit den Notwendigkeiten der Veränderung in Einklang zu bringen“, so die renommierte Landschaftsarchitektin Gabriella Pape.

Anknüpfung an die gewachsene Gartenkultur der Region

Derzeit sind auf dem Grundstück über 19.000 Quadratmeter bebaut oder mit größtenteils nicht sickerfähigen Oberflächen versiegelt. Gemäß dem Grünanlagengestaltungskonzept wird die versiegelte Fläche insgesamt reduziert, zusätzlich werden große Teile durch geeignete Maßnahmen ökologisch und ästhetisch aufgewertet. Die Gestaltung schließt nicht nur existierende Wildwiesen der Umgebung mit ein, sondern erlaubt auch die Naturalisierung vorhandener Orchideenkulturen sowie anderer einheimischer Wiesenblumen. Aus einer Mischung von Wildwiesen, organischen Staudenpflanzungen und einheimischen Blütenbäumen entsteht hier sowohl eine ökologische Oase für Flora und Fauna als auch eine Parklandschaft, die von allen Bürgern genutzt werden kann. Gleichzeitig bietet sie eine optische Anbindung an den großen angrenzenden Lenné Park. Ein Fußwegenetz macht die Parkflächen zugänglich und schafft eine direkte Verbindung von der Siemensstraße zum Starnberger See.

Integration ins landschaftliche Umfeld

Da das neu errichtete Krankenhausgebäude unterhalb der Baumlinie liegen wird, kann es – ebenso wie die aktuelle Bebauung der Bundeswehr – aus dem Ort heraus von keinem Punkt aus gesehen werden. Darüber hinaus legen wir ganz im Sinne der Schlösser- und Seenverwaltung höchsten Wert darauf, dass die neue Bebauung die Ansicht des Seeufers in keinster Weise stört. Tatsächlich wird das Krankenhaus vom Westufer aus überhaupt nicht und vom Ostufer aus nur von einzelnen Stellen minimal zu sehen sein, wie die folgende Visualisierungen der Büros Reinhart + Partner und Virtuell Visuell zeigen: