Benedictus Krankenhaus Feldafing
Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München (TUM)

Thomas-Mann-Str. 6
82340 Feldafing

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Akutgeriatrie

Durch die Verbindung aus akutmedizinischer Kompetenz und rehabilitativer Expertise können wir - anders als die übrigen Rehabilitationseinrichtungen - Patienten bereits in der akutstationären Phase ihrer Erkrankung übernehmen. Ein früheres Einsetzen der Therapie führt dabei zu besseren und schnelleren Behandlungserfolgen.

Die Abteilung für akutgeriatrische Frührehabilitation adressiert Patienten mit noch bestehendem akutstationärem Behandlungsbedarf und zusätzlichem Rehabilitationsbedarf. In der Abteilung für geriatrische Rehabilitation finden Patienten Hilfe, bei denen der akutstationäre Behandlungsbedarf abgeschlossen ist und alleine der Rehabilitationsbedarf im Vordergrund steht.

Vor allem für den älteren Patienten, der bei akuter Erkrankung oder Verschlechterung einer chronischen Erkrankung zusätzlich durch seine altersbedingten Funktionseinschränkungen gefährdet ist, greift die Akutgeriatrie. Dabei sind seine selbständige Lebensführung und Selbsthilfefähigkeit eingeschränkt. Darüber hinaus weist die geriatrische Patientin oder  der  geriatrische Patient eine Vielzahl von Erkrankungen sowie begleitende Gefährdungen auf. Somit ergibt sich der Bedarf für eine umfassende ganzheitliche Betreuung über die notwendige medizinische Versorgung hinaus.

Unsere Spezialisten

Ziele der Akutgeriatrie

• akutmedizinische und interdisziplinäre Versorgung
• frührehabilitative Behandlung im geriatrischen Team zusammen mit Ärzten, Therapeuten und Pflegekrfäten
• Erhalt der selbständigen Lebensführung bzw. die Minderung der Pflegebedürftigkeit

Geriatrische Patienten mit hohem Alter, einer Vielzahl von Erkrankungen und der Einnahme vieler Medikamenten sowie drohender Pflegebedürftigkeit in einem Altersheim bedürfen der Behandlung in der Akutgeriatrie.

Folgende Diagnosen bedürfen einer stationäre Behandlung:

  • Schlaganfall u. a. Hirngefäßerkrankungen
  • hüftnahe Frakturen mit Zustand nach chirurgischer Versorgung
  • Beckenringfrakturen mit konservativer Therapie
  • arterielle Verschlusskrankheit mit Zustand nach Operation oder Amputation
  • Hüftgelenks- und Kniegelenksarthrose evtl. mit Zustand nach Gelenkersatz und andere Arthropathien
  • Spondylopathien und Diskopathien ggf. nach chirurgischer Behandlung
  • KHK und andere Herzkrankheiten
  • Pneumonien und andere Infektionen der Atemwege (auch rezidivierende Aspirationen)
  • chron. Obstruktive AtemwegserkrankungenStürze, Schwindel, Gangstörungen
  • Infektionen, Harnwegsinfekte u.a.
  • Verwirrtheitszustände
  • Depression, Demenz
  • Diabetes und Folgeerkrankungen
  • chron. Wunden mit akutem Behandlungsbedarf bzw. Dekubitus
  • Inkontinenz
  • Schmerzen
  • Schluck- und Sprachstörungen
  • Exsiccose und Gebrechlichkeit
  • Komplikationen nach chirurgischen Eingriffen bzw. medizinischer Behandlung

WIE ERFOLGT DIE AUFNAHME IN DIE AKUTGERIATRIE?

  • jederzeit direkte Einweisung durch den Hausarzt
  • Verlegung aus einer Akutklinik in das Geriatriezentrum (z.B. nach Akutversorgung bzw. auch primär)