Wissenschaft

Am Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin spielt auch die wissenschaftliche Arbeit zum Thema Schmerztherapie eine große Rolle. Wissenschaftliche Schwerpunkte sind die Untersuchung von Fragen in den Bereichen Neuropathischer Schmerz (Nervenschmerzen), Rückenschmerz und Fibromyalgie-Syndrom.

Wir arbeiten mit nationalen und internationalen Forschergruppen in der ganzen Welt zusammen. Seit dem 2.4.2013 ist das QST-Labor am Zentrum für Schmerztherapie durch die Gesellschaft für Qualifizierte Schmerztherapie Certkom gemäß den Vorgaben des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz als eines der wenigen Zentren in Deutschland zertifiziert worden.
Durch seinen Lehrauftrag an der Technischen Universtität München betreut Chefarzt Prof. Dr. Rainer Freynhagen, D.E.A.A. durchgehend wissenschaftlich Studenten und Doktoranden.

Forschungsschwerpunkte an unserer Klinik:

  • Projekt painDETECT

    2004 startete das painDETECT-Projekt als Versorgungsstudie zur Schmerzsituation in Deutschland in Kooperation mit dem DFNS. Ziel war und ist es, mit Qualitätsmanagement und Entwicklung von Screeningtools die Versorgung der Patienten in Deutschland zu verbessern.

    Seit dieser Zeit führen wir das painDETECT-Projekt durch und es hat sich zu einem riesigen Erfolg entwickelt: Gegenwärtig nutzen ca. 800 Teilnehmer (Schmerztherapeuten, Orthopäden, ~ 200 Kliniken) das elektronische System und generieren insgesamt bis zu 10.000 Patientendaten im Monat. Wir konnten bis dato weit über 350.000 Patienten befragen und so die sicher weltweit größte Schmerzdatenbank zum chronischen Schmerz zusammentragen. Besonders interessant ist dabei, dass es sich nicht um Studiendaten von Patienten unter „Laborbedingungen“ handelt, sondern um Patienten aus der täglichen klinischen Praxis. Der painDETECT-Fragebogen ist dabei mittlerweile zu einem weltweit genutzten Tool geworden, welches Wissenschaftlern und Ärzten heute bereits in über 40 Sprachen zur Verfügung steht.

    Weitere Infos lesen Sie hier!

    Das Projekt wird betrieben in enger Kooperation der Arbeitsgruppen von:

    • Prof. Dr. Dr. Thomas Tölle, Oberarzt der Klinik für Neurologie und Geschäftsführender Oberarzt des Zentrums für interdisziplinäre Schmerztherapie, Technische Universität München (TUM)
    • Prof. Dr. Ralf. Baron, Stellvertretender Direktor der Klinik für Neurologie,  Leitender Arzt der Sektion „Neurologische Schmerzforschung und Therapie“, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

    Obgleich das Projekt von der Firma Pfizer unterstützt wird, möchten wir betonen, dass es sich um ein produktunabhängiges Vorhaben handelt. Die Firma wird diese Daten nicht kommerziell nutzen oder zu Marktforschungszwecken verwenden. Wir stehen als Ärzte und Wissenschaftler dafür ein, dass alle Daten ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke in streng anonymisierter Form unter Wahrung der Interessen aller Beteiligten ausgewertet und publiziert werden. Statistisch bearbeitet werden die Daten durch eine unabhängige Biometrie.

  • NEUROPAIN-Projekt

    WISSENSCHAFTLICHE AKTIVITÄTEN: NEUROPAIN PROJEKT

    Einige Patienten mit neuropathischen Schmerzen sprechen hervorragend auf bestimmte Medikamente an, andere wiederum nicht (man spricht vom sogen. "Non-Response"). Dies gilt vor allem auch für Patienten, die an der gleichen Erkrankung leiden. Hierfür gibt es bislang keine wirkliche Begründung. Die Ursache für Non-Response ist in der Regel unklar.

    In einer Paneuropäischen open-label Multicenter-Beobachtungsstudie haben sich die wichtigsten und führenden Wissenschaftler Europas auf dem Gebiet der neuropathischen Schmerzen zu einem Forschungsverbund zusammengefunden, um Ursachen für eine Non-Response zu erforschen. Mit Hilfe klinischer Untersuchungen,  einer Vielzahl unterschiedlicher validierter Fragebögen und unter Einsatz einer umfassenden standardisierten QST-Untersuchung (Quantitative Sensorische Testung) sollen spezifische und unterscheidbare somatosensorische Profile bei Respondern bestimmter Medikamente entdeckt werden.

    Studienleiter:

    • Prof. Dr. Ralf. Baron, Kiel (Managing Researcher)
    • Prof. Dr. Dr. Thomas Tölle, München
    • Prof. Dr. Rainer Freynhagen, Feldafing
    • Managing Research Institution: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

    Kooperationspartner:

    • Prof. Attal, Nadine, Paris, Frankreich
    • Prof. Bouhassira, Didier, Paris, Frankreich
    • Prof. Cruccu, Giorgio, Rom, Italien
    • Dr. Haanppää, Maija, Helsinki, Finland
    • Prof. Hansson, Per, Stockholm, Schweden
    • Prof. Jensen, Troels, Aarhaues, Dänemark
    • Prof. Meier, Christoph, Bochum, Deutschland (Datenkoordination)
    • Prof. Rice, Andrew, London, UK
    • Dr. Serra, Jordi, Barcelona, Spanien
    • Prof. Treede, Manheim (Trainingscenter)

    Am Benedictus Krankenhaus wird die Diagnostik- und Behandlungsqualität für Patienten mit neuropathischen Schmerzen durch die Etablierung eines zertifizierten QST-Labors (QST = Quantitative Sensorische Testung) weiter gesteigert. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, bereits sehr frühzeitig neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die tägliche klinische Arbeit des Schmerzzentrums einzubringen. 

  • Projekt zum Fibromyalgiesyndrom

     

    Zur häufig schwierigen Identifikation des Fibromyalgiesyndroms (FMS) bedarf es der Abgrenzung zu anderen oft ähnlich imponierenden Erkrankungen, wie z. B. der  somatoformen Schmerzstörung, rheumatischen und/oder muskuloskelettalen Schmerzbildern. 

    Ähnlich wie bei neuropathischen Schmerzen, für die es heute gut validierte, in den Leitlinien empfohlene und weltweit genutzte Screening Fragebögen in über vierzig Sprachen gibt, liegt es nahe, ein solches Screening Verfahren auch für FMS zu entwickeln. Bereits vor Jahren wurde ein heute weltweit genutzter Screening-Fragebogen für neuropathische Schmerzen (painDETECT) federführend im wissenschaftlichen Umfeld des Zentrums für Schmerzmedizin am Benedictus Krankenhaus in Tutzing  entwickelt. Ziel unserer derzeitigen Arbeit ist es nun, die vorhandenen Erfahrungen mit der Entwicklung von painDETECT bei neuropathischen Schmerzen auf das Fibromyalgiesyndrom zu übertragen. So soll die Frage beantwortet werden, ob ein kurzer und prägnanter Screening Fragebogen entwickelt werden kann, der mit einer möglichst hohen Wahrscheinlichkeit ein FMS detektieren hilft. Im Zuge einer Promotionsarbeit untersuchen wir Patienten mit einem klinisch gesicherten Fibromyalgiesyndrom versus Patienten, die an anderen Schmerzarten leiden und entwickeln aus den gewonnenen Erkenntnissen einen neuen validierten Fragebogen. 

    Betreuender Doktorant: Herr Martin Fritsch, Facharzt für Anästhesiologie (Tutzing und Feldafing), Fakultät: TUM. 

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